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Eichpflicht und Eichfristen von Waagen in der Heilkunde (Stand: 01.01.2016) (1)

Nach § 1 Abs. 2 Nr. 3 Mess- und Eichverordnung (MessEV2)) sind Waagen zur Bestimmung der Masse bei der Ausübung der Heilkunde beim Wiegen von Patienten aus Gründen der ärztlichen Überwachung, Untersuchung und Behandlung eichpflichtig.

Für diese Zwecke verwendete Waagen müssen mindestens der Genauigkeitsklasse III angehören. 

Entsprechende Waagenarten sind:

  • Personenwaagen, dazu gehören auch Stehwaagen, Sitzwaagen, Lifterwaagen, Plattformwaagen - die Verwendung der Waage steht im Vordergrund, nicht deren konstruktive Ausführung
  • Säuglingswaagen (einschließlich der Inkubatorwaagen)
  • Bettenwaagen
  • Waagen zur Feststellung des Geburtsgewichts

Für diese Waagenarten gelten folgende Eichfristen:

Tabelle Eichfristen nach Waagenart
Keine Eichpflicht besteht bei folgenden Verwendungszwecken (keine Heilkunde nach § 1 Abs. 2 MessEV2)):

  • Körpergewichtswaagen in der Pathologie,
  • Personenwaagen und Säuglingswaagen (letzteres i.d.R. zum Ausleihen) in Apotheken,
  • Säuglingswaagen von Hebammen,
  • Personenwaagen bei der Blutentnahme zur Herstellung von Blutkonserven.

 

Quellenangaben:
1) Arbeitsgemeinschaft Mess- und Eichwesen (AGME), Merkblatt "Waagen in der Heilkunde", Informationsblatt über die Waagen in der Heilkunde, Stand: 01.01.2016

Rechtsgrundlagen:
2) Mess- und Eichverordnung vom 11.12.2014 (BGBl. I S.2010)

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